Was kann nach der Ausbildung kommen?
Mit der bestandenen Gesellenprüfung zur Raumausstatterin/ zum Raumausstatter ist der Weg frei für viele spannende Perspektiven.
Wenn ein Realschulabschluss vorhanden ist, bietet sich der anschließende Besuch einer Fachoberschule an, um die Fachhochschulreife zu erwerben. Wir empfehlen die FOS Raumgestaltung an der Gsechs. Mit ihrem gestalterischen Schwerpunkt stellt sie die ideale Erweiterung zur Raumausstatterausbildung dar.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachoberschule steht dann der Weg an eine Fachhochschule offen. Mögliche Studiengänge sind Architektur, Innenarchitektur, Produktdesign u.ä..
Auch im Handwerk selbst gibt es interessante Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Die Raumausstattergesellin/ der Raumausstattergeselle kann sich zur geprüften Gestalterin/ zum geprüften Gestalter im Raumausstatterhandwerk, zur Raumausstatterin/ zum Raumausstatter für Restaurationsarbeiten fortbilden und nach 3 Gesellenjahren zur Meisterprüfung anmelden.
Die Raumausstattermeisterin kann sich zur geprüften Restauratorin im Raumausstatterhandwerk fortbilden.
Junge Menschen mit Abitur haben die Möglichkeit in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb, einen vierjährigen Ausbildungsvertrag abzuschließen mit dem Ziel, Betriebswirt im Handwerk. Dazu ist es notwendig, während der Ausbildungszeit Kurse bei der Handwerkkammer zu besuchen und nach 4 Jahren eine Kammerprüfung abzulegen.