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Unsere Schule soll grün bleiben
Schüler der G 6 demonstrieren sehr kreativ gegen die "Poller-Verordnung"
Seit 1996 stehen vor dem Eingang unserer Schule in der Richardstraße 1, fünf von unseren Klassen selbst gefertigte Blumenkübel aus Holz. Dadurch ist der Eingangsbereich der Schule deutlich verschönert worden. Die Aufstellung ist schon damals vom Bezirksamt genehmigt und 2002 unbefristet verlängert worden.
Jetzt sollen die Blumenkübel zwangsweise entfernt werden, um schnöden 2,5 Parkplätzen Raum zu bieten.
Grundlage dieser Entscheidung ist eine veränderte Rechtsituaton, die durch den ehemaligen Sentor Schill mit seinem umstrittenen "Poller-Erlass" geschaffen wurde. Am 17.11.2008 hat der Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft (mit den Stimmen der GAL), unseren Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung abgelehnt! Diese Ablehnung ist für unsere Schüler besonders frustrierend, da sie bei ihrer Recherche herausgefunden hatten, dass es um die Alster durchaus vergleichbare "Blumenkübel vs. Parkplatz-Situationen" - allerdings durchweg vor hanseatisch-noblen Privatvillen - gibt, die offenbar stillschweigend geduldet werden.
Diese Situation steht nach Meinung unserer Schülerschaft und unseres Kollegiums besonders einer "Grünen" Schulsenatorin denkbar schlecht zu Gesicht.
Heute hat der Schülerrat eine Protestaktion gestartet, die zum Ziel hatte, auf kreative Art auf diese sehr missliche Lage aufmerksam zu machen: Trotz widriger Witterung wurden die Blumenkübel in Autos umdekoriert und mit Blumen geschmückt - begleitet von einer Vielzahl Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen.
Auf Transparenten gaben sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass unsere Schulsenatorin doch noch die Initiaive ergreift und die Blumenkübel als Ausdruck unseres ökologisch orientierten Schullebens und auch als Ergebnis unserer Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern weiterhin eine Zukunft VOR unserer Schule haben.
