Perspektiven
Mit der bestandenen Gesellenprüfung zum Tischler oder zur Tischlerin ist der Weg frei für viele spannende berufliche Perspektiven.
Wenn ein Realschulabschluss vorhanden ist, bietet sich der Besuch einer Fachoberschule an, um die Fachhochschulreife (das "Fachabi") zu erwerben. An der Gsechs gibt es die FOS Raumgestaltung, die eine ideale Erweiterung zur Tischlerausbildung darstellt, weil sie einen deutlichen Schwerpunkt auf Gestaltung hat.
Mit dem Abschluss der Fachoberschule steht dann der Weg offen für ein Studium an einer Fachhochschule. Die Bereiche Innenarchitektur, Architektur oder Produktdesign sind hier nur einige Beispiele für mögliche Wege.
Ein Studium zum Gewerbelehramt für Holztechnik an der TUHH in Hamburg steht allen Abiturienten offen.
Natürlich gibt es auch direkt im Handwerk interessante Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten:
So kann durch den Besuch der Fachschule Holztechnik einen Abschluss als staatlich geprüfter Holztechniker erworben werden, um in mittelständischen Betrieben Leitungsfunktionen zu übernehmen. Auch dieser Abschluss lässt sich an der G 6 erwerben. Die Fachschule Holztechnik bietet eine kompetente Ausbildung und bereitet konsequent auf die spätere Tätigkeit vor. Der Abschluss beinhaltet die allgemeine Fachhochschulreife und auch die Teile II und III der Meisterausbildung.
Fällt die Entscheidung für die Meisterausbildung, die übrigens direkt nach dem Erwerb des Gesellenbriefs begonnen werden kan, ist mit dem Meisterbrief der Weg frei, um einen Betrieb zu leiten oder sogar eine Selbständigkeit anzustreben.
