Highlights der Ausbildung

Ausbildung zum Maler oder zur Malerin, bedeutet an unserer Schule nicht langweiliger Theorieunterricht in altmodischen Klassenräumen - nein, wir arbeiten durch die Orientierung an einem Kundenauftrag immer praktisch orientiert, wir verlassen regelmäßig den Lernort Schule, um Baustellen zu besichtigen oder Farbenhersteller zu besuchen.

 

Die Gsechs ist eine überdurchschnittlich gut ausgestattete Schule.


Unsere Räume sind modern, geräumig und lichtdurchflutet. Wir haben mehrere Computerräume und Laptops, mit denen in den Klassenräumen gearbeitet werden kann. Für praktische Arbeitsphasen gibt es eine komplette Malerwerkstatt, zu der eine moderne Lackierkabine gehört.

 

Wenn die Klassengemeinschaft sich gut entwickelt können Klassenreisen ins Ausland unternommen werden. Wir waren auf solchen Klassenfahrten schon in Prag, in Amsterdam und auch in Venedig.

 

Die Revolution des Viaduktes

Die Künstler Martin und Arthur Bolze beauftragten eine Ausbildungsklasse der Maler und Lackierer, vier Stahlskulpturen zu beschichten. Die Skulpturen entstanden in Anlehnung an das Gemälde "Die Revolution des Viadukts" von Paul Klee.

Neben den praktischen Arbeiten am Objekt, setzten sich die Auszubildenden intensiv mit dem Werk und den Intentionen der Künstler auseinander und stellten Bezüge zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen her. Darüber hinaus wurden die Arbeiten fachgerecht kalkuliert und nach Durchführung im Kundengespräch abgeschlossen.

Im August 2011 wurde die Skulpturengruppe auf dem Wandsbeker Markt mit großem Erfolg ausgestellt.

 

Weitere Bilder: http://www.galerie.gsechs.de/2011_LF04_Projekt_RevolutionDesViaduktes/

 

Die Präsentation der Skulpturen auf dem Wandsbeker Markt

Presseecho in der Mappe 12/2011

artikel_projekt_viadukt.pdf

Wandpfeiler der Stilkunde

Auszubildende des Malergewerkes erstellten in den Schulfluren des Schulgebäudes einen systematischen Lehrpfad zur Baustilkunde ihrer Stadt. Anhand ausgewählter Fassadendetails, die mittels Folienschablonen hochwertig auf spritzlackierte MDF-Platten appliziert wurden, epochaler Typographien und Farbtafeln (Dominante, Subdominante, Akzent) sowie einer systematischen Beschreibung und Fotodokumentation der betreffenden Gebäude, erhält der interessierte Betrachter nun Informationen über den Bestand an Stilfassaden der Stadt Hamburg.

Beschichtungsarbeiten im Eichtalpark

 

Im Rahmen des Lernfeldunterrichts haben Auszubildende der Gsechs die Stahlskulptur "Welle" des Hamburger Künstlers Arthur Boltze im Eichtalpark saniert.

 

Parallel zu den Arbeiten am Objekt und den damit verbundenen fachtheoretischen Lerninhalten, erstellten die Auszubildenden ein fachgerechtes Aufmaß, nahmen die Kalkulation des Materialpreises vor und übten das Beraten von Kunden.

 

Im Sprache und Kommunikations-Unterricht erstellten die Lernenden - nicht ohne Augenzwinkern - Gedichte, in denen sie ihre Arbeiten an der "Welle" besangen:

 

 

"Wir hatten eine Vision,

die "Welle" ohne Korrosion,

es gab eine Konfrontation,

darauf gab’s eine Kollision,

jetzt glänzt sie wie ein Thron,

das wollten wir mal beton‘

und jetzt tun wir uns schon‘."

 

Einige weitere Bilder: www.galerie.gsechs.de/2010_LF01_Projekt_Welle/